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Wasser Filtern und Entkeimen

Wasserfilter und Entkeimer

Unterwegs kann es schon einmal vorkommen, dass der Trinkwasservorrat zur Neige geht. Dann heißt es, auf die Natur mit ihren Bächen, Flüssen und Seen zurückzugreifen. Nicht überall ist die Qualität des Wassers in seiner natürlichen Umgebung jedoch so hoch, dass man damit ruhigen Gewissens einfach seine Wasserflasche füllen kann. Für die eigene Gesundheit ist es aus diesem Grund sicherer, dieses Wasser vor der Benutzung zu reinigen. Wie man Wasser ohne großen Aufwand in der Natur filtern und entkeimen kann, erfährst du hier.

Wasserfilter selbst machen

Nach der Apokalypse zählt jedes Gramm an Gewicht das du mit dir schleppen musst. Oftmals ist ein Wasserfilter keine Option da die recht selten geworden sind. Im Notfall, das heißt, wenn wirklich nichts mehr hilft und die Gefahr zu Verdursten besteht, kann man sich deshalb notdürftig selbst einen Trinkwasserfilter bauen. Dazu werden lediglich ein Strumpf und eine Lage Kieselsteine, Sand, Toilettenpapier oder Papiertaschentücher benötigt. In den Strumpf lässt sich das Wasser aus der Natur hinein füllen und von groben Partikeln trennen. Damit schützt man sich zwar nicht vor Krankheitserregern, weil das Wasser nicht entkeimt wird, doch Schwebstoffe lassen sich mit diesem Selbstbau alle Mal abhalten.

 

 Einfache Entkeimung mit hochwertigem Wasserfilter

Hochwertige Wasserfilter, wie beispielsweise der Katadyn Kombi oder der MSR-Wasserfilter sind Gold wert, wenn es darum gehen soll, Bakterien oder Einzeller aus dem Wasser herauszuhalten. Sie sind leicht und lassen sich in Sekunden anwenden. Der einzige Nachteil: Viren können nicht aus dem Wasser gefiltert werden. Abhilfe dafür schafft
allerdings der SteriPEN, der sich nach der Benutzung des Wasserfilters zusätzlich anwenden lässt.

Trinkwasser per Knopfdruck produzieren

Die einfachste Methode, um sich mit Wasser aus der Natur zu versorgen und dabei keine gesundheitlichen Risiken einzugehen, ist die Benutzung vollautomatischer Entkeimer. Der Journey von SteriPEN beispielsweise funktioniert ganz einfach per Knopfdruck. Mittels UV-Licht werden binnen weniger Minuten sämtliche Viren und Bakterien abgetötet. Einzellern geht es mit dieser Methode ebenfalls an den Kragen. Der SteriPEN lässt sich sogar mit trübem Wasser verwenden. Hierfür wurde extra ein Vorfilter in das Gerät eingebaut.

 

Ob das Wasser aus der Natur mit chemischen Mitteln, per Knopfdruck oder lediglich per Filter gereinigt wird ist letztendlich Jedem selbst überlassen. Die Hauptsache ist, es nicht pur aus dem Fluss oder Bach zu sich zu nehmen, sondern es vorher von gesundheitsschädlichen Stoffen so gut es geht zu befreien.


Wichtiger Tipp

Wenn keine Entkeimungsmethoden vorhanden sind am besten das Wasser ungefähr 1 Minute kochen lassen, falls man über 1000 meter über den Meeresspiegel liegt sollte das Wasser mindestens 3 Minuten kochen. (Auch das Wasser das man zum zähne putzen benutzt sollte gekocht sein.)


Sachen die du brauchen könntest:

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Ein Feuer Starten

Das Problem

Jeder kennt die Situation: du isst gerade deinen rohen fisch und wunderst dich ob es vielleicht eine andere Möglichkeit gibt das Tier zu essen ohne das seine Hektischen Bewegungen und Atemnöte dich dabei stören.

Die Lösung

Gute nachrichten! Dank einem neuem verfahren ist es jetzt möglich den fisch in aller ruhe zu essen, und dabei alle Bakterien zu töten die vorhatten eine krasse Party in deinem Darm zu veranstalten!

Dieses neue verfahren heißt „Ein Feuer Machen„.

„Was ist dieses Feuer“, fragst du dich bestimmt. Im Grunde musst du nur wissen wie man eins macht, und wie du es benutzen kannst um dein leben einfacher zu gestalten. Also legen wir los.

Du Brauchst:

 

  • Zünder – Irgendwas trockenes und leicht brennbares, zum beispiel feine Holzspäne. (Geheim tipp: wenn vorhanden, könnt ihr auch einen Tampon nehmen, die sind in der regel trocken verpackt.)

 

  • Anfeuer-Material – hierfür eignen sich dünnere zweige oder äste sehr gut. Dies dient einfach nur dazu das feuer von dem Zünder auf das Brennmaterial zu übertragen.

 

  • Brennmaterial – Standardmäßig wird dafür irgendwas trockenes benutzt wie zum beispiel fingerdicke Zweige oder armdicke Äste. Und nein, dein trockenen Humor kannst du hierfür nicht nutzen.

Alles vorbereiten:

  • Achte darauf das in der nähe nichts brennbares liegt, du willst ja nicht den ganzen Berg abfackeln jedes mal wenn dir kalt ist.

 

  • benutze keine nassen steine als Begrenzung, außer du stehst darauf von explodierenden steinen angeschossen zu werden.

 

  • Ist der Boden nass oder feucht? dann lege 2 oder 3 sich in richtungsabwechselnden schichten kleiner äste auf dem Boden um das feuer von der Feuchtigkeit fern zu halten.

 

  • Zündmaterial aufbauen und komprimieren – Auf diesen Untergrund schichtest du jetzt euer Zündmaterial auf, umgeben von den Materialien, die besonders leicht brennbar sind. Komprimiere diese gut, sodass sich später ein ordentlicher Glut kern bilden kann. Auf diese Weise geht wertvolle Hitze nicht einfach wieder verloren.

 

  • Mit ast-Pyramide umgeben –  Nun kannst du deine dünne äste wie eine kleine Pyramide um diesen inneren Kern herum aufstellen. Auch diesen solltest du gut verdichten. Als nächste Schicht kommen dann die restlichen Äste. Achte jedoch darauf, dass du eine Lücke frei lasst, durch die du dein Feuer im Inneren entzünden kannst!

Feuer Starten:

Jeder kennt das, man fängt gerade an zu raucht und da kommt schon einer der sich das Feuerzeug für alle Ewigkeiten „leihen“ will. Leider wird dies nach der Apokalypse nicht anders, wahrscheinlicher ist es sogar das du dafür abgemurkst wirst. Feuerzeug-gas wird leider auch immer schwerer zu finden sein.

Deswegen müssen andere Methoden her!

  • Feuerstahl – Das gute an diesem Werkzeug ist das du es ziemlich oft benutzen kannst, laut Hersteller um die 12.000 mal. Dazu musst du einfach nur eins von den stahl teilen an das andere reiben bis funken enstehen. Diese benutzt du dann um den Zünder in brand zu setzen. Super easy und sieht auch noch richtig cool aus, du wirst die Hauptsensation jeder post-apokalyptischen Party sein.

 

  • Lupe – Als Kind hast du bestimmt deine Lupe benutzt um im garten ein Ameisen Brulée zu machen, keiner nimmt es dir übel. Die wahrheit ist, das diese Kenntnis dir vielleicht das leben in der Zukunft retten wird. Das selbe Prinzip kannst du nämlich auch benutzen um deinen Zünder in brand zu setzen. Der große vorteil dieser Methode ist das du es so oft benutzen kannst wie du willst da sich die Lupe nicht abnutzt. Der nachteil ist das du es nur tagsüber nutzen kannst (wer hätte das gedacht).

 

  • Quirlbohrer – Wenn alles andere nicht klappen sollte hast du noch eine sehr primitive Methode zur Verfügung, der Quirlbohrer. Dabei wird ein Stab senkrecht auf ein flaches Stück Holz aufgestellt und dann zwischen den Händen in Rotation gebracht. Dabei müssen die Hände ebenfalls Druck nach unten ausüben, damit der Schaft im Holzstück genügend Reibung erzeugt. In die Bohrung muss eine kleine Kerbe gemacht werden, damit der glühende Holzstaub auf einen Haufen konzentriert herausfällt und sich dort sammeln kann.

 

Wenn du dich für eins von den Methoden entschieden hast musst du nur noch den brennenden Zünder durch die untere Lücke schieben und dafür sorgen das ordentlich Sauerstoff durchkommt. Dann einfach nach bedarf Holz nachlegen.

Ein wichtiger tipp: nutze nur soviel wie du auch wirklich brauchst und lass das feuer am besten bis zur Glut runter gehen bevor du neues holz reinlegst, so sparst du dir holz und die zeit die du brauchst um es einzusammeln.

Du hast es geschafft!

Die Zeiten der kälte und Lebensmittelvergiftungen sind vorbei, ab jetzt kannst du dein essen warm zubereiten, Wasser abkochen, und nachts ein bisschen licht produzieren um 50 shades of grey weiterlesen zu können.

Hier nochmal ein paar Sachen die du gebrauchen könntest: